Peter Rochel

Porträt Peter Rochel

Peter Rochel ist Strategieberater für Unternehmensnachfolge und Geschäftsmodellentwicklung, Gründer von Oberwasser Consulting in Köln und Mitglied im RheinFolge e.V. In der Nachfolge begleitet er besonders die Phasen Zukunftsfähigkeit herstellen und Planungsphase: Er macht Unternehmen zukunfts- und verkaufsfähig, lange bevor es in Nachfolge oder Verkauf geht. Peter Rochel liest ein Unternehmen mit den Augen des Käufers, bevor der erste Käufer am Tisch sitzt, und sorgt dafür, dass die Entscheidungen daraus auch sechs Monate später noch erklärbar sind.

Nachfolgeprozess

in sechs Phasen:

  1. Zukunftsfähigkeit herstellen
  2. Planungsphase
  3. Suche & Auswahl Nachfolge
  4. Verhandlung & Vertragsphase
  5. Übergabe
  6. Stabilisierung & Weiterentwicklung

Phase 1: Zukunftsfähigkeit herstellen

Wie steigere ich den Wert meines Unternehmens vor der Nachfolge?

Aus Sicht von Peter Rochel steigert man den Unternehmenswert vor der Nachfolge, indem man Innovationspotenzial hebt, Werttreiber schärft, Abhängigkeiten reduziert und den Wert von außen sichtbar macht. Warum von außen? Wird ein Unternehmen bei der Suche oder bei Recherchen zu Problemen, für die es die perfekte Lösung bietet, an erster Stelle zitiert und genannt, macht es das auch attraktiv. Und das ist kein Nachteil für den Preis, wenn es verkauft werden sollte. Das ist seine Sicht, keine gemessene Wirkung.

Wo stehen Sie heute? Das zeigt die Positionsbestimmung. Sie stellt die Fragen des Marktes über sieben Antwortsysteme. Dann misst sie, wo Ihr Unternehmen genannt wird, wo nicht und wer stattdessen dort steht. Am Ende liegt ein Plan vor. Eine Platzierung sagt sie nicht zu.

Phase 2: Planungsphase

Wann sollte man die Unternehmensnachfolge planen?

Mit der Planung der Unternehmensnachfolge kann man aus Sicht von Peter Rochel gar nicht früh genug anfangen. Rechtzeitig heißt: lange vor einem Veräußerungsvorhaben. Noch kein Verkauf in Sicht? Umso besser. Für Peter Rochel ist es immer eine gute Position, wenn man ein Unternehmen besitzt, für das es jederzeit einen Käufer gibt, der bereit ist, einen hohen Preis zu zahlen. Anders gesagt: dass man es jederzeit verkaufen kann, aber nie muss. In den ersten beiden Phasen wird entschieden, was ein Unternehmen für einen Nachfolger wert ist. Dort arbeitet er, und zwar früh aus der Sicht eines Käufers.

Wer nicht sicher weiß, warum seine Kunden wirklich kaufen, verkauft einem Nachfolger vor allem Vermutungen. Der Customer Insights Sprint klärt in Interviews, warum die einen kaufen und die anderen nicht. Grundlage ist die Jobs-to-be-Done-Logik (JTBD), mit der er seit 2006 in über 700 Projekten gearbeitet hat.

Weitere Rollen

Peter Rochel arbeitet für inhabergeführte Unternehmen, Investoren und Nachfolger:innen. Eine Nachfolge nur abzusichern, reicht ihm nicht. Sie soll den Wert steigern. Er ist Urheber des JTBD Innovation Framework. Daneben ist er Mitgründer und Geschäftsführer der Comply-AI UG (haftungsbeschränkt) in Hannover, die rechtssicher-ki.de betreibt. Als Gründungsmitglied des Bitcoin Bundesverbands (BTC BV) ist er dort Vorsitzender des Bildungsausschusses und arbeitet zur Integration von Bitcoin in die strategische Unternehmensführung.

Ausgewählte Publikationen

Eine dieser Fragen offen? Buchen Sie über den Terminknopf einfach ein Gespräch mit Peter Rochel, dann sieht man weiter.